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Inhalt
Anhang: Zur MethodikDas IW Köln hat die MINT-Arbeitskräftenachfrage anhand der in der gesamten Volkswirtschaft zu besetzenden Stellen für MINT-Arbeitskräfte erfasst. Ein Teil dieses gesamtwirtschaftlichen Stellenpools findet sich in der offiziellen Arbeitsmarktstatistik. Hier sind alle offenen MINT-Stellen ausgewiesen, die der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet wurden. Um auf Basis dieses Stellenpools das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot berechnen zu können, muss berücksichtigt werden, dass die Unternehmen im Schnitt nur rund 38 Prozent aller offenen Stellen der Bundesagentur für Arbeit melden. Diese Meldequote sinkt jedoch erfahrungsgemäß mit der Höhe des gesuchten Qualifikationsniveaus.
In einer Studie für Gesamtmetall hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln daher erstmals die Meldequote für MINT-Arbeitskräfte empirisch untersucht. Die Daten dafür liefert eine Unternehmensbefragung durch das IW-Zukunfts-Panel. Die Auswertung der Befragung zeigt, dass die Unternehmen etwa jede siebte offene Stelle für Ingenieure der Bundesagentur für Arbeit melden (Grafik 7). Die Einschaltquote für Techniker liegt etwas höher. Mathematiker, Physiker und sonstige Naturwissenschaftler werden dagegen seltener über die Bundesagentur für Arbeit gesucht. Insgesamt sind die Meldequoten bei den MINT-Stellen vergleichsweise gering, weil die Unternehmen in diesem Bereich nach eigenen Angaben mit anderen Rekrutierungskanälen zufriedener sind, etwa mit Empfehlungen durch Mitarbeiter, Praktika, Kooperationen mit Hochschulen, Online-Stellenmärkten, Stellenanzeigen und Bewerbermessen. |
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Wissenschaftliche Analyse ![]() Ansprechpartner ![]() Dr. Michael Stahl 030-55150-203
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