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Berufsausbildung und Qualifizierung 



Rund 195.000 junge Menschen erlernen einen qualifizierten Beruf in der Metall- und Elektro-Industrie. In den Kernberufen der Branche – den industriellen Metall- und Elektroberufen -, wurde im Jahr 2008 mit fast 80.000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ein weiterer Rekord erreicht: So viele Verträge gab es seit der deutschen Wiedervereinigung noch nicht. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2007 konnte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge noch einmal um 5,7 Prozent gesteigert werden.

Die Metall- und Elektro-Industrie hat seit jeher eine Vorreiterrolle bei der Ausbildung junger Menschen übernommen. Berufe und Ausbildungsordnungen müssen immer wieder den veränderten Anforderungen in den Betrieben angepasst werden. Neue Strukturen und Technologien in den Produktionsabläufen müssen sich in einer prozessorientierten modernen und flexiblen Ausbildung widerspiegeln. Die Voraussetzungen hierfür wurden mit der in den Jahren 2003 und 2004 unter der Federführung von Gesamtmetall erfolgten Neuordnung der industriellen Metall- und Elektro-Berufe geschaffen.

Ein entscheidender Faktor für die zukünftige Entwicklung der Berufsausbildung sind Rahmenbedingungen, die innovative Aus- und Weiterbildungskonzepte fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist abhängig vom Bildungsstandort Deutschland. Unsere wirtschaftliche Entwicklung hängt davon ab, mit welchen Kompetenzen die Menschen in Betrieben, in Forschung und Entwicklung ausgerüstet sind.
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