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Gewinne in der M+E-Industrie: Die wichtigsten ErgebnisseNach der jüngsten ifo-Gewinnumfrage von Mai 2010 erzielten die M+E-Unternehmen 2009 in der Summe nach Steuern Gewinne in Höhe von +0,6 Prozent des Umsatzes. Dies war ein dramatischer Einbruch in der Ertragssituation – nach Renditen von 4,8 Prozent im Jahr 2007 und 2,6 Prozent in 2008. In der Nachkriegszeit hat es nur einmal – 1993 – ein ähnlich schwieriges Ertragsjahr gegeben. Ursache für den Absturz der Gewinne waren der Einbruch der Produktion, sinkende Erzeugerpreise und die hohen Kosten der Beschäftigungssicherung, vor allem durch die Hinnahme von Produktivitätseinbußen und durch Kurzarbeit. Das Ergebnis war aber nicht so schlecht, wie es die Betriebe noch im September 2009 erwarten mussten: Damals kündigte sich ein Verlustjahr an, mit einer prognostizierten Rendite von -0,2 Prozent. Auch die von der IW Köln Consult analysierten Jahresabschlüsse der 30 M+E-AGs im H-DAX wiesen für 2009 in der Summe einen Verlust von -0,3 Prozent des Umsatzes aus. Offensichtlich hat sich die Ertraglage im 4. Quartal 2009 positiver entwickelt, als es noch im September abzusehen war. Wie sehr sich die Situation in der Folgezeit verbessert haben muss, zeigen die Urteile der Unternehmen über ihre Ertragslage im Mai 2010 im Vergleich zum September 2009: Der Saldo aus „gut“ und „schlecht“ sprang von -51 auf -15. Die Ertragssituation der M+E-Unternehmen hatte sich schon 2008 deutlich verschlechtert. Nach den Hochrechnungen des ifo Institutes erzielten sie im Schnitt nach Steuern eine Umsatzrendite von 2,6 Prozent. 2007 waren es nach den Ergebnissen der Bilanzanalyse der Deutschen Bundesbank 4,8 Prozent. Der Anteil der M+E-Unternehmen, die rote Zahlen schreiben, hat sich 2009 noch einmal dramatisch erhöht: Nach der ifo-Umfrage machte ein Drittel Verluste. 2008 war es nur rund ein Viertel, 2007 sogar nur 8 Prozent. Die Zahl der Insolvenzfälle im M+E-Gewerbe (Industrie + Handwerk) erhöhte sich von 2008 auf 2009 um 68 Prozent, von 1.020 auf 1.710. Noch dramatischer war die Schadensentwicklung: Die Zahl der betroffenen Beschäftigten hat sich von 13.000 auf 50.000 nahezu vervierfacht. Die Höhe der geschätzten Forderungen vervielfachte sich von 1,4 auf 6,4 Mrd. Euro. Und die Pleitewelle rollt bislang weiter: Im ersten Quartal 2010 gab es wieder ein Drittel mehr Insolvenzen als in derselben Zeit des Vorjahres. Inhalt der Broschüre 1. Bilanzanalyse der Deutschen Bundesbank
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![]() ![]() ![]() Ansprechpartner ![]() Dr. Michael Stahl 030-55150-203
Wolfgang Bartel 030-55150-210
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