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Fakt ist: 




...dass die IG Metall die tarifpolitischen Vorschläge der Arbeitgeber bewusst ignoriert!

Heute hat die IG Metall die Warnstreiks begonnen, die meist schon im Herbst vergangenen Jahres geplant wurden. Den Vorwand liefert die angebliche Verschleppungstaktik der Arbeitgeber. Bei näherer Betrachtung ist es die IG Metall, die in den Verhandlungen mit beiden Füßen auf der Bremse steht und alle unsere Vorschlage ablehnt.

Vorschlag Nr. 1: Betriebliche Komponente zur Stabilisierung der Beschäftigungslage.
Angesichts der extrem differenzierten wirtschaftlichen Situation unserer Betriebe benötigen wir dringend eine betriebliche Komponente. Ohne diese betriebliche Komponente schlägt jede Lohnerhöhung mit voller Wucht auch auf jene Betriebe durch, die wegen der schwachen Firmenkonjunktur und fehlender Überwälzungsmöglichkeiten nicht in der Lage sind, Kostensteigerungen zu verkraften. Sie wären daher gezwungen, Beschäftigung abzubauen. Die Reaktion der IG Metall darauf ausnahmslos: Ablehnung ohne Verhandlung.

Vorschlag Nr. 2: Kostensenkungen bei produktionsfernen Tätigkeiten gegen Auslagerung.
Der Outsourcing-Prozess zieht immer weitere Kreise. Vor allem produktionsferne Tätigkeiten sind davon betroffen. Viele Unternehmen würden gern auf die Auslagerung verzichten und die betroffenen Tätigkeiten weiterhin im Betrieb durchführen, wenn dies zu vergleichbaren Konditionen erfolgen könnte. Wir haben der IG Metall vorgeschlagen, für solche produktionsfernen Tätigkeiten besondere Tarifvereinbarungen zu treffen, um den Outsourcing-Prozess zu verlangsamen. Die Reaktion der IG Metall, siehe oben: Ablehnung ohne ernsthafte Verhandlungen.

Vorschlag Nr. 3: Verlängerung der Arbeitszeit zur Förderung des Beschäftigungsaufbaus.
Wir wollen den Betrieben einen tariflichen Anreiz geben, zusätzlich benötigtes Arbeitsvolumen nicht über Leiharbeit oder Auslagerung, sondern durch die Einstellung neuer Mitarbeiter abzudecken. Unser Vorschlag dazu: 1 Prozent Beschäftigungsaufbau wird mit einer wöchentlichen Arbeitszeitverlängerung von 10 Minuten ohne Lohnausgleich honoriert. Viele Belegschaften wären zu so einer solidarischen Arbeitszeitpolitik bereit. Die Reaktion der IG Metall war bisher enttäuschend. Sie hat wenig überzeugende Gegenargumente ins Feld geführt, ernsthaft verhandelt hat sie mit uns noch nicht.
 
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