Gesamtmetall
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Ausbildung: Das Engagement der Unternehmen und Verbände 



Die M+E-Industrie gehört traditionell zu den Stützen der Dualen Berufsausbildung in unserem Land. Im Ausbildungsjahr 2009 lag die Zahl der neuen Ausbildungsplätze in den Metall- und Elektroberufen – den Kernberufen der M+E-Industrie – trotz der schweren Krise mit 67.300 Neuverträgen noch auf dem Niveau von 2006.

Engagement der Unternehmen

Wann immer es ihnen möglich ist, bilden Unternehmen aus. Sie tun das aus eigenem Interesse, weil qualifizierte Fachkräfte unverzichtbar sind für den Erfolg des Unternehmens. Die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte schützt vor Fachkräftemangel in Phasen der Hochkonjunktur und sorgt dafür, dass der Fachkräftenachwuchs mit den besonderen Anforderungen des Unternehmens bestens vertraut ist. Rund
drei Viertel der M+E-Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten bildet den eigenen Fachkräftenachwuchs aus

Wenn Unternehmen nicht ausbilden, dann liegt das gerade bei kleineren Betrieben oft an den fehlenden Kapazitäten, an den Kosten der Ausbildung oder am fehlenden Fachkräftebedarf. In jüngster Zeit kommt ein weiterer Grund hinzu: Die Betriebe finden nicht genügend geeignete Bewerber für ihre Ausbildungsberufe. Viele Betriebe können nicht jedes Jahr Auszubildende einstellen, sondern sie bilden in regelmäßigen Abständen aus. Und Betriebe bilden weniger aus, wenn sie erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage merklich verschlechtert und der Arbeitskräftebedarf absehbar geringer ausfällt.

Engagement der Verbände


Wissen und Können der Mitarbeiter sind zwingende Voraussetzung dafür, am und vom Standort Deutschland aus erfolgreich zu sein. Gesamtmetall und seine Mitgliedsverbände informieren daher seit vielen Jahren über die Ausbildung und die Berufschancen in der M+E-Industrie, und dies mit hohem Aufwand: Flagschiffe des Engagements sind neun Informationsbusse, die InfoMobile, die bundesweit unterwegs sind und vor allem Schulen besuchen.

Das Engagement der M+E-Verbände geht dabei weit über die Nachwuchsgewinnung im engeren Sinne durch Informationen über die M+E-Berufe, Hilfestellungen bei der Berufswahlentscheidung oder die Förderung der Berufsausbildung hinaus: Die Spanne reicht von der Frühförderung im Kindergarten bis hin zur Unterstützung der Unternehmen bei der Personalgewinnung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Die gezielte Nachwuchsgewinnung und Mitarbeiterqualifizierung setzt entlang der gesamten Bildungsbiografie an – vom Kindergarten über das allgemein bildende Schulsystem, die Berufsausbildung und den Hochschulbereich bis hin zur Weiterbildung im Beruf. Derzeit laufen
mehr als 450 M+E-Bildungsinitiativen, die unter www.qualifizierungME.de in einer Datenbank dokumentiert sind.
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Dr. Michael Stahl
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Wolfgang Gollub
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