Bildungspolitik

"Befriedigend ist zu wenig"

"Wir erleben eine gefährliche Erosion an den Schulen. Einer immer anspruchsvolleren Arbeitswelt steht ein sinkendes Niveau bei der Allgemeinbildung und der Sozialkompetenz vieler Schülerinnen und Schüler gegenüber. Wir müssen sowohl die lernschwächeren als auch die begabten Schüler fordern - und dabei schneller werden: Im Vergleich zum Ausland sind die Absolventen in Deutschland zu alt. Es liegt aber nicht an der generellen Leistungsfähigkeit der Schüler und Studenten, das Niveau ist insgesamt noch befriedigend. Aber ein Land, das ausschließlich von der Arbeits- und Erfindungskraft seiner Menschen lebt, kann sich eben nicht mit ,,befriedigend" zufrieden geben"
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser.

Der verschärfte internationale Wettbewerb, kürzere Innovationszyklen und ein ständig steigendes Innovationstempo stellen besondere Herausforderungen an die M+E-Industrie, die wie kein zweiter Industriezweig in die globalen Märkte eingebunden ist. Die Unternehmen brauchen in Zukunft noch mehr hoch qualifizierte Mitarbeiter – und das unter den Bedingungen einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung. Dazu bedarf es eines effizienten Bildungssystems, das Qualität in der Bildung sichert.

Wie dieser Rahmen zu gestalten ist, um die Ziele „mehr Effizienz und mehr Qualität“ zu erreichen, stellt die M+E-Industrie mit den "
Eckpunkten einer bildungspolitischen Reformagenda" dar.