Berufsausbildung und Qualifizierung

Rund 200.000 junge Menschen erlernen einen qualifizierten Beruf in der Metall- und Elektro-Industrie. In den Kernberufen der Branche – den industriellen Metall- und Elektroberufen -, wurden im Jahr 2011 rund 72.400 Ausbildungsverträge abgeschlossen - ein Plus von 12,6 Prozent gegenüber 2010. Die M+E-Unternehmen haben damit einen guten Teil der in der schweren Krise der Jahre 2008/2009 reduzierten Ausbildungsplätze wieder aufgebaut.

Die Metall- und Elektro-Industrie hat seit jeher eine Vorreiterrolle bei der Ausbildung junger Menschen übernommen. Berufe und Ausbildungsordnungen müssen immer wieder den veränderten Anforderungen in den Betrieben angepasst werden. Neue Strukturen und Technologien in den Produktionsabläufen müssen sich in einer prozessorientierten modernen und flexiblen Ausbildung widerspiegeln. Die Voraussetzungen hierfür wurden mit der in den Jahren 2003 und 2004 unter der Federführung von Gesamtmetall erfolgten Neuordnung der industriellen Metall- und Elektro-Berufe geschaffen.

Ein entscheidender Faktor für die zukünftige Entwicklung der Berufsausbildung sind Rahmenbedingungen, die innovative Aus- und Weiterbildungskonzepte fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist abhängig vom Bildungsstandort Deutschland. Unsere wirtschaftliche Entwicklung hängt davon ab, mit welchen Kompetenzen die Menschen in Betrieben, in Forschung und Entwicklung ausgerüstet sind.