Gesamtmetall
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Inhalt
Tarifrunde 2009: Stimmen zum Tarifabschluss
Politik
- Frank-Walter Steinmeier (SPD): "Metall-Abschluss ein kluger Kompromiss und Erfolg der Vernunft". Die erzielte Vereinbarung sei auch ein wichtiger Impuls für die Binnenkonjunktur und zeige beispielhaft, wie die Tarifpartner ihrer Verantwortung im Blick auf den sich abzeichnenden Abschwung gerecht würden.
- Günther Oettinger (CDU): "Tarifeinigung ein Hoffnungszeichen in wirtschaftlich schwieriger Zeit." Damit könnten die Unternehmen, die noch Aufträge hätten, diese ohne Streik erfüllen und so einen Beitrag gegen die Rezession in der Wirtschaft leisten.
Verbände
- Dieter Hundt (BDA): "Zeichen der Vernunft in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit… die Laufzeit von 18 Monaten, die Einmalzahlungen und die betriebliche Gestaltungsmöglichkeit sind wichtige und richtige Elemente."
- Hannes Hesse (VDMA): Sehr vernünftige Lösung in einer extrem schwierigen Situation.. Für den Maschinenbau ist die Tarifeinigung tragbar. Insgesamt wird mit diesem Abschluss kein größerer Druck auf Arbeitsplätze aufgebaut."
- Ludwig Georg Braun (DIHK): "Der Abschluss ermöglicht es, in gewissem Rahmen der unterschiedlichen wirtschaftlichen Situation der Betriebe Rechnung zu tragen."
Wissenschaft
- Klaus Zimmermann (DIW): "Das Ergebnis ist angemessen, komplex und erträglich."
- Carsten-Patrick Meier (Institut für Weltwirtschaft Kiel): "Zum Glück steigen vor allem wegen des moderaten Metalltarifabschlusses die Arbeitskosten nur sehr moderat an.. Das kann dazu führen, dass die Arbeitslosigkeit nicht, wie in früheren Rezessionen, nach oben schnellt".
- Alkis Otto (HWWI): "Vernünftiger Kompromiss, mit dem beide Seiten angesichts der schwierigen Ausgangslage zufrieden sein können. Das Ergebnis der Lohnverhandlung bietet den Arbeitnehmern in vergleichsweise gut laufenden Betrieben einen substanziellen Lohnzuwachs. Zugleich ist es für die Verhältnisse der Branche moderat und angesichts der kommenden schwierigen Monate ökonomisch vertretbar. Die auf betrieblicher Ebene mögliche Verzögerung der zweiten Stufe der Lohnerhöhung um bis zu sieben Monate kommt zudem Betrieben, die in schwieriger Lage sind, weit entgegen."
Weitere
- Klaus Franz (Opel-Gesamtbetriebsratschef): "Ich halte das für einen sehr vernünftigen Abschluss angesichts der wirtschaftlichen Situation, auf die wir 2009 zusteuern."
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