Geschäftsklima und Auslastung bleiben auch zum Jahresstart im Rezessionsbereich
Ausbleibende Strukturreformen
26.01.2026
Danke an alle Gäste, Redner und Panelteilnehmer. Es war eine gelungene Veranstaltung zum Tag der Metall- und Elektro-Industrie zum Thema „Soziale Marktwirtschaft – Von der Krise zur Reform“. Besonders danken wir dem Bundeskanzler Friedrich Merz für seine Teilnahme. Hier finden Sie in Kürze Fotos der Veranstaltung und die Reden.
Droht Deutschland zum Beamtenstaat zu werden? Der Öffentliche Dienst ist 2025 nach Abzug der Inflation um 1,4 Prozent gewachsen, die Industrie dagegen um 1,3 Prozent geschrumpft. Kein Zufall, denn das Wachstum des Staates muss über höhere Abgaben, Steuern und Schulden von allen anderen bezahlt werden, was die Kosten in der Industrie und restlichen Wirtschaft immer weiter nach oben treibt. Damit sind die Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig. Folge: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat der Öffentliche Dienst einen so hohen Anteil an der Wertschöpfung gehabt wie im vergangenen Jahr (20, Prozent). Die Industriequote ist dagegen auf einen neuen Tiefststand von 19,4 Prozent gefallen – selbst zur Finanzkrise 2009 oder zur Corona-Zeit 2020 war sie höher. Deutschland braucht mutige und grundlegende Strukturreformen, um diese Trends umzukehren.“
Im Einsatz für Deutschlands größte Industriebranche: Als Interessenvertretung der Metall- und Elektro-Industrie ist Gesamtmetall dort aktiv, wo bundesweite gemeinsame Positionen zu erarbeiten und zu vertreten sind.
Gesamtmetall ist der Dachverband der Arbeitgeberverbände der M+E-Industrie mit Sitz am Potsdamer Platz in Berlin. Die Metall- und Elektro-Industrie ist die Schlüsselbranche Deutschlands mit über 25.000 Betrieben und rund 3,9 Millionen Beschäftigten.