Reform der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zu einer Beitragserhöhung führen
Beschäftigte in der Metall- und Elektro-Industrie würden um bis zu 2.200 Euro pro Jahr belastet.
11.05.2026
Die Metall- und Elektro-Industrie steckt in der Krise: Vielen Unternehmen im wichtigsten Industriezweig des Landes geht es schlecht. Das Erfolgsmodell ganzer Regionen steht infrage, Tausende Arbeitsplätze sind schon weg.
Die Zahlen sind unten. Und trotzdem nehmen wir die Köpfe hoch: M+E hat engagierte Unternehmer und motivierte Beschäftigte, herausragende Produkte und bahnbrechende Ideen. Jetzt braucht unsere Branche auch wieder die passenden Rahmenbedingungen für Erfolg „made in Germany“.
Dafür kommt es auf die richtigen Entscheidungen und Veränderungen an.
M+E-Produktion 15 Prozent unter Vorkrisenstand: Die Standortkrise setzt der mit fast 3,8 Mio. Beschäftigten größten deutschen Industriebranche weiter massiv zu. Im Q1-2026 schrumpfte die M+E-Produktion um 2,5 Prozent zum Vorquartal. Damit lag diese wieder 15 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2018. Es gibt M+E-Bereiche, die ihren Output ausweiten konnten, wie insbesondere der Sonstige Fahrzeugbau, Elektronik und Optik sowie Reparatur- und Installationsdienstleister. In Breite ist die Produktion aber seit 2018 eingebrochen: Maschinenbau, Automotive und Metallindustrie haben mehr als ein Fünftel ihrer Produktion eingebüßt. Die Bundesregierung muss die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes wiederherstellen, um die Deindustrialisierung zu stoppen.
Im Einsatz für Deutschlands größte Industriebranche: Als Interessenvertretung der Metall- und Elektro-Industrie ist Gesamtmetall dort aktiv, wo bundesweite gemeinsame Positionen zu erarbeiten und zu vertreten sind.
Gesamtmetall ist der Dachverband der Arbeitgeberverbände der M+E-Industrie mit Sitz am Potsdamer Platz in Berlin. Die Metall- und Elektro-Industrie ist die Schlüsselbranche Deutschlands mit über 25.000 Betrieben und rund 3,9 Millionen Beschäftigten.