Freistellungstag muss von gleich qualifiziertem Mitarbeiter durch längeres Arbeiten ausgeglichen werden

Freistellungstag muss von gleich qualifiziertem Mitarbeiter durch längeres Arbeiten ausgeglichen werden

Freistellungstag muss von gleich qualifiziertem Mitarbeiter durch längeres Arbeiten ausgeglichen werden

Gesamtmetall zur Umsetzung des Tarifvertrags aus der Tarifrunde der Metall- und Elektro-Industrie 2018:

Nach dem Tarifvertrag muss jeder Freistellungstag im Betrieb von einem gleich qualifizierten Mitarbeiter durch längere Arbeitszeiten ausgeglichen werden. Der große Fachkräftemangel und die gute Auftragslage erzwingen das leider auch. Deshalb bemühen sich die Betriebsparteien, Lösungen zu finden, ob und wie man die Freistellungstage und deren Ausgleich organisieren kann. Der Arbeitgeber hat aber nach dem neuen Tarifvertrag das Recht, Anträge schlicht abzulehnen, wenn keine Kollegin oder kein Kollege länger arbeiten will.

Uns liegen bislang noch keine Zahlen zur Umwandlung des T-Zugs in freie Tage vor. Die bisherigen Rückmeldungen deuten allerdings daraufhin, dass daran durchaus Interesse besteht. Ganz offensichtlich spielt der Wunsch nach einem höheren Einkommen nicht mehr die zentrale Rolle – was wir für kommende Tarifrunden interessiert zur Kenntnis nehmen.

Dass freie Tage durch entsprechende Mehrarbeit von gleich qualifizierten Kolleginnen oder Kollegen ausgeglichen werden muss, wenn im Betrieb das Arbeitszeitvolumen gebraucht wird, vergessen manche Gewerkschaftsvertreter und Betriebsräte leider zu erwähnen.