"Kraftmeierei und Streikdrohungen tragen zur Kompromissfindung nichts bei"

"Kraftmeierei und Streikdrohungen tragen zur Kompromissfindung nichts bei"

"Kraftmeierei und Streikdrohungen tragen zur Kompromissfindung nichts bei"

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander kritisiert in der Rheinischen Post die Warnstreiks der IG Metall:

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat die Drohung der IG Metall, ihre Mitglieder ohne Nachbesserung des Arbeitgeberangebots zu einer Urabstimmung und unbefristeten Streiks aufzurufen, kritisiert. Hauptgeschäftsführer Oliver Zander sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe): "Nach den zwei alternativen Arbeitgeberangeboten tragen Kraftmeierei und Streikdrohungen der IG Metall zur notwendigen Kompromissfindung leider nichts bei."

Das Angebot enthalte wegen der niedrigen Inflation einen hohen Reallohnzuwachs für die Mitarbeiter. Zudem sei der Produktivitätszuwachs sehr gering. "Das Angebot ist also fair und gerecht", sagte der Arbeitgebervertreter. Den Vorwurf von IG-Metall-Chef Jörg Hofmann, dass allein die Dividendenzahlung der vier größten Branchenkonzern reiche, um die Forderung zu begleichen, ließ Zander nicht gelten: "Der Hinweis auf die Dividenden ist irrelevant für die Tarifrunde, denn Dividenden steigen und sinken je nach dem Ergebnis des Geschäftsjahres im Unternehmen. Nach dieser Logik würden dann auch die Löhne mal steigen und mal sinken." Außerdem habe Hofmann vergessen zu erwähnen, dass in manchen Unternehmen bereits Sonderprämien in Rekordhöhen an die Mitarbeiter gezahlt wurden. "Der Flächentarifvertrag mit hoher Tarifbindung funktioniert nur, wenn Mindestbedingungen tarifiert werden, sonst entsteht Tarifflucht", warnte der Gesamtmetall-Vertreter.

Den kompletten Beitrag können Sie in der Rheinischen Post nachlesen.