"Mit Zwangskollektivismus wird die vom Grundgesetz geschützte Tarifautonomie nicht überleben"

"Mit Zwangskollektivismus wird die vom Grundgesetz geschützte Tarifautonomie nicht überleben"

"Mit Zwangskollektivismus wird die vom Grundgesetz geschützte Tarifautonomie nicht überleben"

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander warnt im Handelsblatt vor Druck der Bundesregierung bei der Tarifbindung:

Nicht nur die Familienunternehmer auch die Metall-Arbeitgeber halten die Eingriffe des Gesetzgebers allerdings für kontraproduktiv. Man freue sich über jedes tarifgebundene Unternehmen, sagt Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander: Aber Unternehmen würden bestimmt nicht nur deshalb dem Flächentarif beitreten, um dann Leiharbeiter etwas länger einsetzen zu können. Viele Firmen lehnten den Flächentarif deshalb ab, weil sie sich damit auch an die 35-Stunden-Woche binden würden.

Von den rund 24.000 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie sind heute nur 3.554 tarifgebunden, 3.349 gehören dem Arbeitgeberverband als Mitglied ohne Tarifbindung (OT) an. Sie unterwerfen sich nicht dem Flächentarif, orientieren sich aber häufig an ihm. Von den 3,8 Millionen Beschäftigten der Branche werden 1,9 Millionen nach Flächentarif bezahlt. Tarifbindung sei eben auch eine Frage der Mischkalkulation, sagt Zander. Müssten alle Unternehmen den hohen Metall-Tarif zahlen, wären viele nicht mehr wettbewerbsfähig.

... Auch Zander warnt die Regierung, weiter Druck zu machen: "Mit Zwangskollektivismus wird die vom Grundgesetz geschützte Tarifautonomie nicht überleben."

Den kompletten Beitrag können Sie im Handelsblatt nachlesen.