30 Jahre mobile Berufsinformation der Metall- und Elektro-Industrie

30 Jahre mobile Berufsinformation der Metall- und Elektro-Industrie

30 Jahre mobile Berufsinformation der Metall- und Elektro-Industrie

Berlin. Seit genau 30 Jahren informieren die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie Pädagogen, Eltern und vor allem Schülerinnen und Schüler mit mobilen Berufsinformationen über die Ausbildungsberufe und die Arbeitswelt der Metall- und Elektro-Industrie. Zehn doppelstöckige M+E-InfoTrucks sind bundesweit an Schulen, Messen oder bei Unternehmen, um die M+E-Berufe praktisch erlebbar zu machen. Insgesamt geben die M+E-Verbände jedes Jahr über sechs Millionen Euro für die Berufsinformationen aus. Aktuell absolvieren 200.000 Menschen eine Berufsausbildung in einem M+E-Beruf.

"Wir verlassen uns eben nicht darauf, dass die jungen Menschen schon von alleine zu uns kommen", so Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger. "Wir kommen zu ihnen und zeigen ihnen unsere Welt." Mehr als sechseinhalb Millionen Besucher, die meisten davon Schülerinnen und Schüler, haben seit 1988 die InfoMobile und InfoTrucks der Metall- und Elektro-Industrie besucht.

"Wir haben von Anfang an darauf gesetzt, nicht nur mit Informationsbroschüren für die Ausbildungsberufe zu werben, sondern wollten lieber den jungen Menschen konkret zeigen, was ihnen die Industrie zu bieten hat", so Dulger weiter. Seit 2014 ist die dritte Generation dieses Angebots im Einsatz. Die Berufsinformation zum selber erleben wird durch Internet- und Social Media-Kampagnen ergänzt, hinzu kommen immer wieder neue zeitgemäße Formate – so gewannen Angebote der M+E-Verbände zur Berufsinformation bereits mehrfach den deutschen Computerspielpreis als bestes Aus- und Weiterbildungsspiel.

"Wir haben dieses Jahr 70.000 Ausbildungsplätze. Aber weitere 7.000 sind unbesetzt geblieben, weil es an Bewerbern gefehlt hat. Deshalb werben wir weiter für die Ausbildung in Deutschlands Schlüsselindustrie. Vor allem junge Frauen entscheiden sich noch nur selten für eine technische Ausbildung. Die alten Klischees haben sich aber überholt. Der typische Frauenberuf des 21. Jahrhunderts ist eben auch die Mechatronikerin, die Anlagenmechanikerin – auch das zeigt der InfoTruck", so Dulger weiter. "Und mit unseren neuen M+E-InfoTrucks haben wir ein Zeichen für die Berufsausbildung – und für unsere Investition in den Standort Deutschland gesetzt."

Bei der Vorstellung der 3. Generation übernahm der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Schirmherrschaft über diese Berufsinformations-Initiative und betonte: "Ich begrüße daher ausdrücklich das Zeichen, das der Verband Gesamtmetall mit den InfoTrucks für das duale System setzt. Die Initiative zeigt vorbildhaft, wie auf moderne Weise auf junge Menschen zugegangen und für eine duale Ausbildung geworben werden kann."