"586.000 neue Stammarbeitsplätze seit der Finanzkrise"

"586.000 neue Stammarbeitsplätze seit der Finanzkrise"

"586.000 neue Stammarbeitsplätze seit der Finanzkrise"

Berlin. Die IG Metall hat eine Betriebsräte-Befragung vorgestellt, wonach "reguläre" Arbeitsplätze in der Metall- und Elektro-Industrie durch Zeitarbeit und Fremdvergabe verdrängt würden. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall verweist auf die tatsächliche Beschäftigungsentwicklung: So ist erst vor drei Wochen der Sprung zurück über die 4-Millionen-Marke bei der Zahl der Beschäftigten gelungen. Insgesamt legte die M+E-Industrie seit der Finanzkrise 2008/2009 bundesweit um mehr als 586.000 Stammarbeitsplätze auf nun exakt 4.018.302 Beschäftigte zu, nachdem in der Krise 248.000 Arbeitsplätze verloren gingen. Allein im vergangenen Jahr schuf die Branche rund 86.600 neue Stammarbeitsplätze.

Auch der Anteil an in der Branche eingesetzten Zeitarbeitern ist seit Jahren gering – und liegt konstant bei 5 Prozent im Verhältnis zu den Stammarbeitsplätzen. Zudem ist das Thema Zeitarbeit in der Metall- und Elektro-Industrie durch Tarifverträge mit der IG Metall abschließend geregelt.

Selbst der Anteil an befristeter Beschäftigung liegt in der M+E-Industrie mit 4 Prozent weit unter dem öffentlichen Dienst (7,1 Prozent), NGOs (14,4 Prozent) oder gar wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen (37 Prozent). Eine Verdrängung ist angesichts dieser Zahlen nicht zu erkennen.