Gesamtmetall: 19.000 neue Stellen in einem Monat

Gesamtmetall: 19.000 neue Stellen in einem Monat

Gesamtmetall: 19.000 neue Stellen in einem Monat

Berlin. Der Beschäftigungsaufbau in der Metall- und Elektro-Industrie setzt sich unvermindert fort. Im Juli nahm die Zahl der neuen Stellen um 19.000 auf 3,49 Mio. zu. Im Vergleich zum Juli 2006 erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 2,6 Prozent. Seit der Beschäftigungswende im April 2006 haben die M+E-Unternehmen 103.000 sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen, Zeitarbeitnehmer nicht eingerechnet. Einen besonders hohen Zuwachs an neuen Jobs verzeichnen die M+E-Branchen Gießereien, Büromaschinen und Datenverarbeitung, leichte Verluste gab es dagegen im Automobil- und im Luft- und Raumfahrzeugbau.

Bemerkenswert ist insbesondere, dass die Firmen der Metall- und Elektro-Industrie trotz eines vorübergehend zurückgehenden Auftragseingangs im Juli kräftig eingestellt haben. Allerdings ist das Fachkräftepotential weitgehend ausgeschöpft, die Firmen haben immer mehr Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt fündig zu werden. Schon heute meldet jedes 7. Unternehmen der M+E-Industrie Produktionsstörungen aufgrund von Arbeitskräftemangel.

Auch auf dem Ausbildungsmarkt der M+E-Industrie zeichnen sich positive Nachrichten ab, ein neuer Rekord im Ausbildungsjahr 2007 wird immer wahrscheinlicher. Im vergangenen Jahr war mit 67.800 neuen Ausbildungsplätzen bereits der zweithöchste Wert nach 2001 (71.900) erreicht worden.

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der Dachverband von 22 regionalen Arbeitgeberverbänden der M+E-Industrie. In diesen sind insgesamt 6.100 Unternehmen mit über 2 Millionen Beschäftigten organisiert.