Gesamtmetall begrüßt Entscheidung zur steuerlichen Forschungsförderung

Gesamtmetall begrüßt Entscheidung zur steuerlichen Forschungsförderung

Gesamtmetall begrüßt Entscheidung zur steuerlichen Forschungsförderung

Berlin. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss zur steuerlichen Forschungsförderung. "Das ist ein wichtiges Signal für die forschenden Industrieunternehmen und unseren Standort", erklärte Präsident Dr. Rainer Dulger. "Innovationen sind der Schlüssel für internationale Wettbewerbsfähigkeit und sichern Arbeitsplätze. Forschungsförderung ist ein Arbeitsplatzmotor." Dulger betonte zudem die volkswirtschaftliche Bedeutung des Gesetzesvorhabens: "Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist es wichtig, dass der Staat ein Signal für die Wirtschaft setzt."

Dabei gibt es aus Sicht von Gesamtmetall weiteren Verbesserungsbedarf. So sollten auch Kosten für Auftragsforschung dem Auftraggeber zugeordnet sowie das Antragsverfahren vereinfacht werden. Langfristig müsse zudem das Fördervolumen wachsen. Dennoch sei die heutige Entscheidung ein guter Einstieg, betonte Dulger: "Das Rennen um die Zukunftstechnologien läuft. Die Digitalisierung kommt mit großen Schritten auf die Unternehmen und ihre Beschäftigten zu. Je mehr Anreize wir heute setzen, Forschung und Innovation zu unterstützen, desto besser wird es uns morgen gehen. Das ist besser als jedes Sozialpaket. Das nützt unserer ganzen Gesellschaft."

Dulger erinnerte daran, dass bereits 2016 Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine entsprechende Bundesratsinitiative gestartet hatte, die von Arbeitgebern und Gewerkschaften gleichermaßen unterstützt wurde und der sich viele Bundesländer angeschlossen hatten. "Wir hoffen auf ein sorgfältiges, aber schnelles Gesetzgebungsverfahre", so Dulger weiter.

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