Gesamtmetall kritisiert die Kampagne zum sogenannten "Equal Pay Day"

Gesamtmetall kritisiert die Kampagne zum sogenannten "Equal Pay Day"

Gesamtmetall kritisiert die Kampagne zum sogenannten "Equal Pay Day"

Berlin. Gesamtmetall kritisiert die Kampagne zum sogenannten "Equal Pay Day" am 19. März. "Die Initiatoren erwecken mit voller Absicht den Eindruck, als würden Frauen für die gleiche Arbeit um 22 Prozent schlechter bezahlt als Männer. Auf dieser angeblichen Diskriminierung beruht nicht nur ein guter Teil der Gleichstellungsindustrie, sondern auch das politische Weltbild einiger Ministerien. Dumm nur, dass es falsch ist", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Oliver Zander.

"Selbst das Statistische Bundesamt, das die Statistik erstellt, weist ausdrücklich darauf hin, dass die Einkommensunterschiede in erster Linie durch Berufswahl und die gewählte Arbeitszeit entstehen. Würden zudem auch familienbedingte Erwerbsunterbrechungen mit einberechnet, schwindet die Lücke fast vollständig."

"Die tatsächlich ungeklärte Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen beträgt aktuell rund zwei Prozent. Der wahre Equal Pay ist daher der 7. Januar", so Zander weiter. "Wir würden es ausdrücklich begrüßen, wenn wir Unterstützung darin bekämen, junge Frauen für eine Berufsausbildung in MINT- Berufen zu gewinnen. Wer aber trotzdem mit der angeblichen 22-Prozent-Lücke hantiert, beweist damit lediglich, dass es hier überhaupt nicht um die Interessen der Frauen geht."

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