Gesamtmetall zum Vorschlag der IG Metall vom 24. Januar 2020

Gesamtmetall zum Vorschlag der IG Metall vom 24. Januar 2020

Gesamtmetall zum Vorschlag der IG Metall vom 24. Januar 2020

Die bei Gesamtmetall zusammengeschlossenen Verbände der Metall- und Elektro-Industrie haben beschlossen, das Gesprächsangebot der IG Metall vom 24. Januar 2020 aufzugreifen und die Gespräche unverzüglich aufzunehmen.

Im Interesse der Ergebnisorientierung ist es unerlässlich, dass mit dem Übergang der Gespräche in den Verhandlungsmodus der weitere Gang des Verfahrens nach dem erprobten "Pilotverfahren" durchgeführt wird.

Einen formellen und rechtlich wirksamen Verzicht auf Maßnahmen wie Personalabbau, Ausgliederung oder Standortverlagerung mit Wirkung für die einzelnen Betriebe können wir aus rechtlichen und tatsächlichen Gründen weder im Vorfeld noch nach Abschluss der Verhandlungen abgeben. Dies kann – wenn überhaupt – dann nur auf betrieblicher Ebene geschehen.

Die von der IG Metall mit dem Angebot gemachten inhaltlichen Vorgaben betrachten wir als Themenvorschläge oder Denkanstöße. Wir gehen deshalb von ergebnisoffenen Gesprächen aus, zu der auch andere noch nicht genannte Vorschläge der Arbeitgeberseite beitragen werden. Nur so können Ergebnisse gefunden werden, die in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und im Prozess der Transformation Angebote der Tarifparteien beinhalten, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe fördern und das Ziel der Beschäftigungssicherung ermöglichen könnten.

Nachdem die IG Metall die Regionalisierung des Gesprächsprozesses vorgegeben hat, greifen auch wir diesen Vorschlag auf. In der Konsequenz wird jeder Mitgliedsverband von Gesamtmetall gegenüber der für ihn zuständigen Bezirksleitung auch mit regionaler Schwerpunktsetzung und Forderungen die Annahme des Angebotes erklären, ggf. öffentlich kommentieren und Terminvorschläge für den Beginn der Gespräche unterbreiten.