Rente braucht langfristige Finanzierbarkeit und Generationengerechtigkeit

Rente braucht langfristige Finanzierbarkeit und Generationengerechtigkeit

Rente braucht langfristige Finanzierbarkeit und Generationengerechtigkeit

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander zur Ankündigung der Einsetzung der Rentenkommission:

Berlin. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall begrüßt die Einsetzung der heute von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgestellten Rentenkommission. "Die langfristige Finanzierbarkeit und die Generationengerechtigkeit müssen im Mittelpunkt stehen. Und politische Festlegungen zur Rente können seriöserweise erst nach Vorlage des Kommissionsberichtes erfolgen", erklärte Oliver Zander, der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.

Allerdings, so Zander weiter, haben in der vergangenen Woche die Reaktionen auf die Berechnungen von Axel Börsch-Supan über die konkreten Kosten der "doppelten Haltelinien" (Netto-Standardrentenniveau vor Steuern nicht unter 48 %; Beitragssatz nicht über 20 % ansteigen) den Eindruck erweckt, in der Großen Koalition hätten die Verteilungspolitiker das Sagen. Dem müsse Bundesminister Heil unerschrocken entgegentreten.

"Aus dem Gefühl etwas vollerer Kassen heraus Geschenke zu verteilen, ohne zu berücksichtigen, dass diese dann auf Dauer von kommenden Generationen bezahlt werden müssen, ist verantwortungslos. Es ist nicht in Ordnung, den Experten zu diskreditieren, dessen Rat man an anderer Stelle gerne einholt", betonte Zander. Nun gelte es, die Ergebnisse dieser Kommission abzuwarten.

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