Startschuss für "Fraunhofer MINT-EC Talents"

Startschuss für "Fraunhofer MINT-EC Talents"

Startschuss für "Fraunhofer MINT-EC Talents"

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die Fraunhofer Gesellschaft haben am Freitag in Berlin das neue, bundesweit einzigartige Programm "Fraunhofer MINT-EC-Talents" gestartet. Es fördert Schülerinnen und Schüler für insgesamt drei Jahre, von der zehnten Klasse bis zum Abitur, und beinhaltet vier Fachworkshops, ein Soft Skills Training sowie die Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht.

Teilnehmen können jährlich 25 besonders begabte Schülerinnen und Schüler der 147 MINT-EC-Schulen in ganz Deutschland. Die Kandidaten werden von ihren Schulleitungen vorgeschlagen und im Rahmen eines eintägigen Assessment-Centers ausgewählt.

Das Programm wird 2012 erstmals aufgelegt und soll künftig jährlich durchgeführt werden. Geplant ist bereits eine zweite Programmstufe, in der die Teilnehmer durch das Studium hindurch bis zur Promotion unterstützt werden sollen. Ziel ist, die Spitzenforschung in Deutschland zu fördern.

"Das Programm ist ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung für die Metall- und Elektro-Industrie. Es belegt ein weiteres Mal die großen Anstrengungen der M+E-Betriebe in der Nachwuchswerbung", erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Sons. "Und es demonstriert, dass wir dabei nicht auf Schnellschüsse setzen, sondern auf ein nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Engagement mit exzellenten Projektpartnern."

Der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen (MINT-EC) wird maßgeblich von Gesamtmetall (mit jährlich einer Viertelmillion Euro) finanziert und steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft des Präsidiums der ständigen Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Das bundesweit größte Schulnetzwerk MINT-EC umfasst zurzeit 147 Gymnasien mit rund 100.000 Schülerinnen und Schülern sowie etwa 12.000 Lehrkräften.

Die diesjährige Auftaktveranstaltung der Fraunhofer MINT-EC-Talents findet noch bis zum 15. Januar 2012 im Wannsee-Forum Berlin statt.

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