Zeitarbeit bei M+E ist auf niedrigem Niveau stabil

Zeitarbeit bei M+E ist auf niedrigem Niveau stabil

Zeitarbeit bei M+E ist auf niedrigem Niveau stabil

Berlin. Zu den heute gemeldeten Zahlen zur Zeitarbeit in der Metall- und Elektro-Industrie erklärt der Arbeitgeberverband Gesamtmetall:

In der Metall- und Elektro-Industrie sind nach den letzten verfügbaren Daten des IAB (2015) gut 190.000 Zeitarbeitnehmer im Einsatz. Dies entspricht einem Verhältnis von gerade einmal 5 Prozent im Vergleich zu den Stammbelegschaften. Die Zahl der Zeitarbeitnehmer in der Branche verharrt damit weiter auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres, während gleichzeitig die Zahl der Stammbeschäftigten weiter gestiegen ist: Mit inzwischen 3.829.700 Stammbeschäftigten hat die Branche seit März 2010 392.500 neue Arbeitsplätze aufgebaut. Dennoch bleibt Zeitarbeit ein unverzichtbarer Baustein, um auf plötzliche Auftragsschwankungen, aber auch auf gesetzlich geregelte Personalausfälle (z.B. Elternzeiten) reagieren zu können.

Zudem gibt es für den Einsatz in der Metall- und Elektro-Industrie zwischen Zeitarbeitgebern und Gewerkschaften vereinbarte Tarifverträge, die gestaffelte Zuschläge bereits nach der 6. Einsatzwoche vorsehen, dazu haben nach den Tarifverträgen der M+E-Industrie Zeitarbeitnehmer nach 24 Monaten Einsatzzeit das grundsätzliche Recht auf ein Übernahmeangebot.