Fachkräftequalifizierung für Digitalisierung und Industrie 4.0

Fachkräftequalifizierung für Digitalisierung und Industrie 4.0

Fachkräftequalifizierung für Digitalisierung und Industrie 4.0

Digitalisierung und Industrie 4.0-Technologien führen in der Metall- und Elektro-Industrie zu neuen Anforderungen an die Beschäftigten. Auch wenn die Entwicklung der digital-vernetzten Arbeitswelt in den Betrieben unterschiedlich voranschreitet: die steigende Komplexität vernetzter Systeme und die immer kürzeren Innovationszyklen neuer Technologien prägen zunehmend den Arbeitsalltag.

Die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie setzen sich dafür ein, die Arbeit attraktiv zu gestalten und den Anforderungen entsprechend weiterzuentwickeln. Sie tun das in der Verantwortung für eine zukunftsorientierte berufliche Aus- und Weiterbildung. Denn Qualifizierung und Weiterbildung sind ein wesentlicher Schlüssel für eine vorausschauende Fachkräftesicherungs- und Innovationspolitik. Der Erhalt, die Anpassung und Weiterentwicklung von Kompetenzen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall), der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Zentralverband Elektrotechnik-und Elektronikindustrie (ZVEI) bereits 2016 darauf verständigt, die neuen Qualifikationsanforderungen der digitalen Arbeitswelt gezielt in die berufliche Bildung aufzunehmen, neue Standards zu setzen und die Facharbeit zukunftsgerecht auszurichten.

Im Rahmen dieser Modernisierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers wurden 2018 für sieben zentrale Handlungsfelder der Digitalisierung und der Industrie-4.0-Technologien die relevanten Kompetenzen in Form sogenannter Zusatzqualifikationen beschrieben und als bundeseinheitliche Qualifizierungsstandards geregelt.

Diese Kompetenzbündel entsprechen den in den Arbeitsbereichen benötigten Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten. Als Standards können sie gleichermaßen für die berufliche Weiterbildung der Fachkräfte genutzt werden. Damit bietet sich eine attraktive Möglichkeit, die berufliche Handlungsfähigkeit der Fachkräfte gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln und somit das berufliche Lernen und die aktuellen Arbeitsanforderungen im Betrieb miteinander zu verbinden. Mit diesen Informationen für Fach- und Führungskräfte, Personal- und
Bildungsverantwortliche, Betriebsräte sowie alle interessierten Beschäftigten werben wir für die betriebliche Umsetzung dieser innovativen Qualifizierungen.

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