MINT-Frühjahrsreport 2018

MINT-Frühjahrsreport 2018

MINT-Frühjahrsreport 2018

Den Unternehmen fehlten im April 2018 314.800 Arbeitskräfte im sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), ein Anstieg um 32,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und mehr als doppelt so viel wie Anfang 2015. Diese "MINT-Lücke" hat damit ein neues Allzeit-Hoch seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011 erreicht.

In den zurückliegenden Jahren hat sich die Struktur der MINT-Lücke verändert. Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke ist in den letzten Jahren gestiegen und liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 67 Prozent, der Anteil der akademischen MINT-Berufe entsprechend bei 33 Prozent. Ferner ist die Binnenstruktur der MINT-(Experten-) Arbeitskräftelücke in den letzten Jahren IT-lastiger geworden. So hat sich die Lücke bei den IT-Experten in den letzten vier Jahren von 16.000 im April 2014 auf 39.600 im April 2018 mehr als verdoppelt.

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