MINT-Frühjahrsreport 2021

MINT-Frühjahrsreport 2021

MINT-Frühjahrsreport 2021

Der mit der Corona-Krise verbundene konjunkturelle Einbruch ist im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) überwunden. Die MINT- Lücke steigt nach Tiefständen im Herbst mit 109.000 wieder an und beträgt im April 145.100. Strukturelle Effekte durch Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demografie werden den Bedarf in den kommenden Jahren stark erhöhen, während durch die Pandemie ein Rückgang des MINT-Nachwuchses zu befürchten ist. Dies sind die zentralen Befunde des MINT-Frühjahrsreportes 2021.

Die Metall- und Elektro-Industrie beschäftigt rund 37 Prozent aller MINT-Fachkräfte in Deutschland und ist zur Sicherung ihrer Innovationsfähigkeit auf den MINT-Nachwuchs dringend angewiesen. Deshalb macht uns die wachsende demografische Lücke gerade bei den beruflich qualifizierten MINT-Facharbeitern Sorgen, die in den nächsten Jahren verstärkt aus dem Berufsleben ausscheiden. Hier ist die Duale Berufsausbildung in den MINT-Berufen ein entscheidender Schlüssel. Wir erwarten, dass die MINT-Ausbildungszahlen nach einem
Corona-bedingten Rückgang im Jahr 2020 in den kommenden Jahren wieder spürbar steigen werden.

Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. Die Studie entsteht im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Ar- beitgeberverbandes Gesamtmetall, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Initiative "MINT Zukunft schaffen". Gesamtmetall, BDA und "MINT Zukunft schaffen" sind Mitglieder im Nationalen MINT Forum.

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