Studie: M+E-Strukturbericht 2014

Studie: M+E-Strukturbericht 2014

Studie: M+E-Strukturbericht 2014

Die Metall- und Elektro-Industrie in Deutschland (M+E-Industrie) mit derzeit etwa 3,75 Millionen Beschäftigten, darunter 210.000 Auszubildenden, ist in den vergangenen Jahren besonders kräftig gewachsen und wird durch ihre Bedeutung immer mehr zum "Herz der Wirtschaft". Sie hat im weltweiten Wettbewerb ihre starke Position gehalten, während nahezu alle anderen traditionellen Industrieländer Anteile eingebüßt haben – zugunsten Chinas.

Der Erfolg der deutschen M+E-Industrie mit seinen starken Branchen hat gute Gründe: Die Unternehmen haben sich frühzeitig und intensiv auf die Globalisierung eingestellt. Sie sind besonders innovationsstark und investieren überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung. Damit können sie ihren Kunden innovative Problemlösungen und komplexe Produktprogramme anbieten.

Das sind nur einige wenige Schlaglichter aus dem "M+E-Strukturbericht 2014". Der Bericht liefert einen Überblick über die M+E-Märkte in Deutschland und auf internationaler Ebene. Er analysiert Strukturen und Trends und nimmt die Standortqualität in Deutschland und den wichtigsten Konkurrenzländern unter die Lupe.

Die größte Herausforderung für die M+E-Industrie besteht darin, die Weltmarktanteile von etwa 10 Prozent zu halten. Bislang gehören die traditionellen Industrieländer immer noch zu den Gewinnern der Globalisierung, obwohl sie Marktanteile verloren haben. Denn das Wachstum der Märkte hat diese Verluste überkompensiert. Und China und die anderen Schwellenländer haben noch sehr stark für ihre eigenen Märkte produziert. Das wird sich ändern, wenn diese Länder noch viel stärker als neue Wettbewerber auf die Märkte drängen. Dann wird die Globalisierung noch intensiver und die Wettbewerbssituation weiter verschärft.

Für diese Situation wappnen sich die Unternehmen. Aber auch der Standort Deutschland mit seinen Produktions- und Kostenbedingungen, mit seiner Infrastruktur und seinem Bildungssystem muss sich auf diese neuen Herausforderungen einstellen. Deutschlands starke Industrie, unser hoher Industrieanteil an der Wertschöpfung ist nicht naturgegeben, sondern muss immer wieder neu erarbeitet werden.