Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander kritisiert bei The Pioneer die zu hohen Lohnnebenkosten in Deutschland:
„Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag muss stabilisiert und auf 40 Prozent zurückgeführt werden. Und weil auch die kostenlose Mitversicherung wegfällt, liegt die Belastung de facto bei 48,02 Prozent 2028 für kinderlose Beschäftigte mit einem mitversicherten Ehepartner. Das ist Beschäftigten und Unternehmen nicht mehr zuzumuten. Bürger und Unternehmer brauchen mehr Netto vom Brutto. Beiträge über 40 Prozent sind leistungsfeindlich und vernichten Jobs. Die Unternehmen halten den Standort schon heute für zu teuer. Um auf die 40-Prozent-Marke zu kommen, müssen in den Sozialversicherungen über 45 Milliarden Euro eingespart werden. Das ist mit einem guten Plan absolut machbar. Das Arbeitslosengeld I sollte auf zwölf Monate begrenzt werden. Die Arbeitslosenversicherung ist kein Sparbuch, sondern eine Risikoversicherung.“