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Es ist eine Ungerechtigkeit!

Sozialstaatsreformen

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander kritisiert im Handelsblatt die geplante Übergangsfrist bei der Abschaffung der Rente mit 63:

„Der Vorschlag der Alters­si­che­rungs­kom­mis­sion, den abschlags­freien Renten­ein­tritt für besonders lang­jährig Versi­cherte abzu­schaffen, ist richtig. Denn dieses Privileg nutzen ganz über­wie­gend Fach­a­r­beiter in der Industrie und Bediens­tete im öffent­li­chen Dienst, nicht aber besonders körper­lich Belastete.

Eine Über­g­angs­frist verlän­gert diese Unge­rech­tig­keit. Fünf Jahre Über­g­angs­frist bedeuten, diese Rentenart scheinbar erst abzu­schaffen zu wollen, wenn die Boomer­ge­ne­ra­tion in Rente gegangen ist. Das verlän­gert die Unge­rech­tig­keit wieder besseres Wissen, verschärft die Finanz­pro­bleme der Renten­ver­si­che­rung und verstärkt das Fach­kräf­te­pro­blem am Arbeits­markt. Die ebenfalls von der Alters­si­che­rungs­kom­mis­sion vorge­schla­gene Härte­fall­re­ge­lung ist daher der richtige Weg.“