Themen

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Corona-Pandemie

Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie sind stark von der Coronakrise betroffen. Die Auswirkungen stellen sie vor große Herausforderungen. Einnahmen brechen weg, Lieferketten reißen.

Schwierige Rückkehr zum Vorkrisenniveau

50 Prozent der Unternehmen geben an, nicht absehen zu können, wann bei der Produktion das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird. Der Anteil der Unternehmen, die nach eigener Einschätzung schon Ende 2020 oder Mitte 2021 das Niveau vor der Corona-Krise (Januar 2020) wieder erreichen können, ist sogar gegenüber der vorherigen Umfrage im Juni um je vier Prozentpunkte auf 16 bzw. 18 Prozent gesunken.

Beschäftigung

Wir brauchen auch in Zukunft starke Stammbelegschaften. Flexible Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit, Werkverträge und Befristungen sind aber unverzichtbar für die M+E-Industrie.

Mobiles Arbeiten

Auch der zweite Referentenentwurf geht über die Vorgaben des Koalitionsvertrags hinaus, der lediglich einen "Auskunftsanspruch der Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber über die Entscheidungsgründe der Ablehnung" regelt, nicht aber einen harten und bürokratischen Erörterungsanspruch mit Fiktionswirkung.

Bildung

Qualifizierte Fachkräfte zu finden und zu binden, wird immer schwieriger. Die M+E-Industrie wirbt seit fast 30 Jahren mit dem InfoTruck an Schulen um Nachwuchs.

Neue Berufe

Die Unternehmen wissen am besten, welche Mitarbeiter sie an welchem Arbeitsplatz brauchen. Wenn der Gesetzgeber Ausbildungsberufe neu ordnet, sind daher auch betriebliche Praktiker beider Sozialpartner beteiligt.

Europa / Internationales

Auf EU-Ebene muss jedem sozialpolitischen Richtlinienverfahren eine Konsultation vorangehen. Die Themen sind vielfältig, deswegen sind wir auch in Brüssel mit einem eigenen Büro vertreten.

Brexit

Der Brexit ist vollzogen, es gilt aber noch eine Übergangsfrist bis Ende 2020. Aktuell verhandeln die EU und das Vereinigte Königreich über ein Freihandelsabkommen, das die künftigen Beziehungen regeln soll.

Sozialpolitik

Die Arbeitswelt wandelt sich, auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Dringend erforderlich ist und bleibt die Ausweitung der Beschäftigung älterer Menschen, von Frauen und Migranten.

BDA-Sozialstaatskommission zur Zukunft der Sozialversicherung

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hat eine Kommission aus Wissenschaft und Wirtschaft berufen, die seit Februar 2020 an Lösungen zur Zukunft der Sozialversicherungen gearbeitet hat. Ihre Empfehlungen liegen nun vor.