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Familienfreundliche Industrie

Familie und Beruf gehören zusammen. Die Unter­nehmen der Metall- und Elektro-Industrie und ihre 3,8 Millionen Beschäf­tigten beweisen Tag für Tag, wie eine moderne Arbeits­welt aussieht, die beides ermög­licht: Flexi­bi­lität, Sicher­heit und echte Unter­stüt­zung für Eltern und Pflegende. Gesamt­me­tall zeigt hier Best-Practice-Beispiele aus über 25.000 Betrieben – von inno­va­tiven Schicht­mo­dellen über eigene Betriebs­kitas bis zu tarif­li­chen Freistel­lungs­op­ti­onen. Die M+E-Industrie macht vor, wie Verein­bar­keit gelingt.

Familie und Beruf im Herz der Wirtschaft – Best practice-Beispiele aus der Metall- und Elektro-Industrie: Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Senioren, Frauen und Jugend
„Klar ist: Familienfreundlichkeit zahlt sich aus. Zufriedene Beschäftigte sind engagierter, bleiben ihrem Arbeitgeber länger treu und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke unseres Landes.“

Bundesfamilienministerin Karin Prien

Grußwort
der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Karin Prien

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie lassen sich Familie und Beruf in einer Branche verbinden, die von Schicht­a­r­beit, hohem Arbeit­stempo und zuneh­mender Auto­ma­ti­sie­rung geprägt ist? Die vielen guten Beispiele zeigen eindrucks­voll, wie es gelingen kann: Manche Unter­nehmen setzen auf flexible Schicht­mo­delle und Arbeits­zeiten, Home­of­fice und mobile Arbeit. Andere unter­stützen und beraten pflegende Ange­hö­rige, ermög­li­chen Freistel­lungen, Sabba­ti­cals oder eine Pfle­ge­zeit. Wieder andere bieten eigene Betriebs­kin­der­gärten, Fami­li­en­ser­vices für die Feri­en­zeit oder Mentoring- und Kontakt­hal­te­pro­gramme in der Eltern­zeit. Was alle gemeinsam haben: Das Thema Verein­bar­keit ist ein fester Bestand­teil ihrer betrieb­li­chen Perso­nal­po­litik!

Die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie steht wie viele Branchen vor derselben Heraus­for­de­rung: Fach­kräfte zu finden und zu binden. Damit wird die Fach­kräf­te­si­che­rung zu einem zentralen Thema der Perso­nal­po­litik: Wie können fami­li­en­freund­liche Arbeits­be­din­gungen dazu beitragen, Fach­kräfte im Betrieb zu halten? Und mit welchen Angeboten können wir die Produk­ti­vität und Zufrie­den­heit unserer Beschäf­tigten verbes­sern?

Klar ist: Fami­li­en­freund­lich­keit zahlt sich aus. Zufrie­dene Beschäf­tigte sind enga­gierter, bleiben ihrem Arbeit­geber länger treu und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur wirt­schaft­li­chen Stärke und Resilienz unseres Landes – nicht zuletzt in einer Branche, die für Deutschland so bedeutsam ist wie die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie.

In unserem Unter­neh­men­s­pro­gramm „Erfolgs­faktor Familie“ arbeiten wir als Bundes­fa­mi­li­en­mi­nis­te­rium gemeinsam mit Wirt­schafts­ver­bänden und Gewerk­schaften daran, eine fami­li­en­be­wusste Unter­neh­mens­kultur fest in den Betrieben zu verankern. Mit dem Programm unter­stützen wir Unter­nehmen bei der Gestal­tung einer fami­li­en­freund­li­chen Perso­nal­po­litik. Dabei richten sich die Angebote nicht nur an Eltern oder pflegende Ange­hö­rige, sondern an alle Beschäf­tigten glei­cher­maßen. Die Lösungen für eine gute Verein­bar­keit von Familie und Beruf stärken letztlich die Attrak­ti­vität eines Arbeit­ge­bers für alle.

Die Best-Practice-Beispiele zeigen: Es gibt viele verschie­dene Möglich­keiten und Maßnahmen für eine fami­li­en­freund­liche Unter­neh­mens­kultur. Sie als Arbeit­geber können diese Möglich­keiten nutzen und damit Ihre Beschäf­tigten bei der Verein­bar­keit von Familie und Beruf wirksam unter­stützen. Lassen Sie sich inspi­rieren!

Mit freund­li­chen Grüßen


Karin Prien
Bundes­mi­nis­terin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Familienfreundlichkeit ist kein „Nice to have“, sondern ein klarer Wettbewerbsfaktor.

Das Thema Vereinbarkeit betrifft viele Lebenslagen, nicht nur Eltern.

Es existiert eine reale, erprobte Praxis in den Unternehmen.

Die M+E-Industrie setzt den hierfür nötigen tarifvertraglichen Rahmen.

Best-Practice-Beispiele aus der M+E-Industrie

Diese Unter­nehmen zeigen, wie fami­li­en­freund­liche Arbeits­be­din­gungen konkret umgesetzt werden.

ABB
BOMAG FAYAT GROUP
Hettich
J. A. Becker
JenaOptronik
KB SCHMIEDETECHNIK GmbH
Mercedes Benz
thyssenkrupp
viega
VOITH
VOLZ
WAREMA

Schon gewusst?

» In der Metall- und Elektro-Industrie arbeiten rund 3,8 Millionen Beschäftigte.

» Bei uns gilt bereits eine 35-Stunden-Woche als Vollzeit!

» Flexible Arbeitszeitmodelle sind seit Jahren tarifvertraglich verankert (Bsp.: Arbeitszeitverkürzung auf 28 Stunden).

» Auch für die mobile Arbeit existiert ein moderner Tarifvertrag, der den Rahmen vorgibt.

» Die Pflege von Angehörigen gewinnt durch den demografischen Wandel immer mehr an Bedeutung.

Teilzeit in der Metall- und Elektro-Industrie