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J.A. BECKER

Familie und Beruf im Herz der Wirtschaft – Best practice-Beispiele aus der Metall- und Elektro-Industrie: J.A. BECKER

Der erste Anstoß für verbes­serte Arbeits­be­din­gungen bei J.A. Becker & Söhne erfolgte bereits 1941 mit der Einrich­tung einer Betriebs­kan­tine. Damals noch ein Beitrag zur Grund­ver­sor­gung, entlastet sie die Beschäf­tigten heute vor allem zeitlich, damit sie Beruf, Familie und Freizeit besser verein­baren können. 1968 hat der Hersteller von Kompres­soren und Hebe­bühnen dann die Möglich­keit zur Teil­zeit­a­r­beit geschaffen, 1972 folgte eine Betriebs­ver­ein­ba­rung über gleitende Arbeits­zeiten für Ange­stellte, die 1979 auch für gewerb­liche Mita­r­bei­te­rinnen und Mita­r­beiter geschlossen wurde.
Der Kontakt zu den Beschäf­tigten ist bei J.A.B. seit jeher eng. Die Perso­na­l­ab­tei­lung unter­stützt sie etwa bei der Verein­bar­keit von Beruf und Privat­leben in allen Leben­s­phasen, bei Bedarf berät und begleitet sie auch ausführ­li­cher. Für Mita­r­bei­te­rinnen und Mita­r­beiter, die aus einer Erzie­hungs­pause kommen, orga­ni­siert das Unter­nehmen Weiter­bil­dungen. Eine Rückkehr an den vorhe­rigen Arbeits­platz ist ihnen zuge­si­chert, außerdem wird ihr Aufstieg im Unter­nehmen gefördert.

Familie und Beruf im Herz der Wirtschaft – Best practice-Beispiele aus der Metall- und Elektro-Industrie: J.A. BECKER

Auf Lebensphasen abgestimmte Arbeitszeiten

Damit der Wieder­ein­stieg aus der Eltern­zeit möglichst früh und nahtlos gelingt, kann er stufen­weise erfolgen. Unter­stüt­zung kommt dabei auch von Arbeits­kol­le­ginnen und -kollegen aus derselben Abteilung. Bei der Verein­ba­rung solcher indi­vi­du­ellen Arbeits­zeit­mo­delle steht immer im Fokus, was die oder der Beschäf­tigte in der aktuellen Leben­s­phase benötigt – und wie dies unter Berück­sich­ti­gung betrieb­li­cher Rahmen­be­din­gungen umgesetzt werden kann. So ermög­licht J.A.B. zum Beispiel zurzeit einer allein­er­zie­henden Mutter mit zwei Kindern eine Teil­zeit­aus­bil­dung zur Indus­trie­kauf­frau. Auch Mita­r­bei­te­rinnen und Mita­r­beiter mit pfle­ge­be­dürf­tigen Eltern erhalten bei J.A. Becker Unter­stüt­zung: Die Perso­na­l­ab­tei­lung berät und begleitet sie beim Kontakt zur Kran­ken­kasse oder Renten­ver­si­che­rung und entwi­ckelt indi­vi­du­elle Lösungen für den oftmals spontanen sowie länger­fris­tigen Bedarf nach verän­derten Arbeits­zeiten.

Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“

2014 hat der Mittel­ständler aus Heilbronn für sein viel­fäl­tiges Enga­ge­ment das Prädikat „Fami­li­en­be­wusstes Unter­nehmen“ mit Auszeich­nung erhalten. Geschäfts­lei­tung, Perso­nal­lei­tung und Betriebsrat arbeiten gemeinsam daran, auf Wünsche der Beschäf­tigten so weit wie möglich einzu­gehen. Geschäfts­füh­rerin Sybille Klumb bringt es auf den Punkt: „Es gibt nichts, das es nicht gibt. Die Mita­r­bei­te­rinnen und Mita­r­beiter wissen, dass sie zu uns kommen können – gleich für welchen Balan­ceakt und in welcher Leben­s­phase sie Unter­stüt­zung oder eine Verän­de­rung ihrer Arbeits­be­din­gungen brauchen.“

Familie und Beruf im Herz der Wirtschaft – Best practice-Beispiele aus der Metall- und Elektro-Industrie: J. A. BECKER

Ziele:
» Gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Zielgruppe:
» Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Angebote:

  • Flexible Lösungen für alle Lebensphasen