Sozialpolitik

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei M+E

Foto: Gesamtmetall

Das Thema "Familie und Beruf" hat einen festen Platz im Herz der Wirtschaft und ist ein fester Bestandteil der betrieblichen Personalpolitik. Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie unterstützen ihre Mitarbeiter in jeder Lebensphase. Nicht umsonst sagen laut einer Allensbach-Studie 75 Prozent aller M+E-Arbeitnehmer, dass sie kein Problem bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben.

Das Engagement der Unternehmen ist äußerst vielseitig und reicht von der betriebseigenen Kindertagesstätte und Eltern-Kind-Büros über flexible Arbeitszeitmodelle und die Berücksichtigung von Familienzeiten bei der Karriereplanung bis hin zu individuellen Lösungen. Die Tarifverträge der Metall- und Elektro-Industrie geben den Unternehmen den erforderlichen Spielraum hierfür. Neben den bereits bisher bestehenden tariflichen Spielräumen bietet seit diesem Jahr auch der Tarifvertrag zum Mobilen Arbeiten flexible Möglichkeiten für die Betriebsparteien und die Beschäftigten zur Umsetzung und Ausgestaltung des Mobilen Arbeitens.

Die Verbände beraten und unterstützen die Unternehmen insbesondere bei der Kinderbetreuung.

Wird ein Angehöriger pflegebedürftig, möchten und müssen sich auch berufstätige Personen häufig für eine bestimmte Zeit selbst um ihn kümmern. Doch arbeiten und gleichzeitig pflegen stellt viele Menschen – und damit auch ihre Arbeitgeber – vor große Probleme. Die Lösungsansätze betreffen im Kern meist die Arbeitszeitgestaltung, sehen aber auch Regelungen zu Arbeitsort, Beratung und Rückkehr vor. Durch den Gestaltungsspielraum der tarifvertraglichen Arbeitszeitregelungen haben die Unternehmen schon lange vor der gesetzlichen Regelung der "Familienpflegezeit" eine Vielfalt von passgenauen betrieblichen Regelungen entwickelt. Die gesetzlichen Regelungen werden zudem ab dem Jahr 2019 durch die tarifvertragliche Möglichkeit ergänzt, für Beschäftigte mit Kindern bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres oder mit pflegebedürftigen Angehörigen anstelle des tariflichen Zusatzgeldes (T-ZUG (A)) Freistellungstage (8 Tage) zu beantragen.

Die Internetseite www.familienfreundliche-industrie.de zeigt die vielfältigen Angebote der Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie zur bestmöglichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dort werden in einer regelmäßig erweiterten Online-Broschüre vorbildliche Beispiele aus Firmen und Werken vorgestellt.