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Zahlen und Graphen aus der Volkswirtschaft sowie ein Standortsymbol in den Deutschlandfarben

Standort & Konjunktur

Konjunkturbericht

Tristesse statt Zuversicht: Die Stimmung in den M+E-Unternehmen erhielt im November wieder einen Dämpfer. Die konkreten Unternehmenspläne spiegeln dabei noch größere Herausforderungen als das reine Geschäftsklima wider. Rezession & Arbeitsplatzabbau drohen sich daher fortzusetzen. Die Politik muss den Mut für notwendige Strukturreformen & Kostensenkungen aufbringen, um zu einer Trendwende zu kommen.

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Gesamtmetall-Konjunkturbericht

Grafik der Woche

Investitionskrise droht Fortsetzung: Die leichte Stabilisierung der Investitionen im Q3-2025 war allein auf höhere Staatsausgaben (+1,9 Prozent zum Q2) zurückzuführen. Die privaten Investitionen stagnierten dagegen – sie blieben damit 12 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das spiegelt sich auch in den ifo-Investitionsplänen für die M+E-Industrie wider: 39 Prozent der M+E-Unternehmen haben ihr Investitionsbudget in diesem Jahr gekürzt, nur 16 Prozent haben es ausgeweitet. Im Frühjahr waren die Betriebe noch zuversichtlicher. Der Saldo aus höheren und niedrigeren Investitionen fiel von -2 Punkten im H1 auf jetzt -23 Punkte. Nur während der Corona-Krise 2020 mussten noch mehr Unternehmen ihre Investitionen kürzen. Auch für 2026 sind die Investitionspläne im Saldo negativ: Hier gehen zwar 26 Prozent der Firmen von höheren Investitionen als im aktuellen Jahr aus, 33 Prozent planen das Budget aber (noch) weiter zu reduzieren. Mehr Investitionen gibt es nur mit echten Strukturreformen und besseren Rahmenbedingungen.

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Konjunktur-Kennzahlen (letzte verfügbare Monatswerte)

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Branchenportrait

Die Metall- und Elektro-Industrie ist die industrielle Schlüsselbranche unseres Landes, mit über 25.000 Unternehmen und rund 3,9 Millionen Beschäftigten. Und so unterschiedlich wie die Produkte sind auch die Betriebe. Wir sind das Herz der Wirtschaft.

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Branchen der M+E-Industrie / Foto © Gesamtmetall

Strukturberichte

Die aktuelle Standortkrise setzt den Wohlstandstreiber M+E-Industrie erheblich unter Druck. Das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist seit 2019 praktisch nicht gewachsen. Damit befindet sich Deutschland in der längsten Wachstumsschwäche in der Geschichte der Bundesrepublik.

Der Strukturbericht für die Metall- und Elektro-Industrie in Deutschland zeigt in jährlicher Abfolge Strukturen und Zusammenhänge für Deutschlands wichtigsten Industriezweig auf.

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Elfter Strukturbericht für die M+E-Industrie in Deutschland, Teaser

Strukturwandel in der M+E-Industrie

Was ist Strukturwandel und was unterscheidet ihn von einer Transformation? Diese Studie soll das Phänomen „Strukturwandel“ konzeptionell erfassen, Treiber identifizieren und seine Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der deutschen Metall- und Elektro-Industrie herausarbeiten.

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Gesamtmetall-Studie: Erklärung und Messung von Strukturwandel in der M+E-Industrie, Teaser