Standort & Konjunktur
Konjunkturbericht
Rückkehr zum Abwärtstrend zum Jahresbeginn: Bereits vor dem Irankrieg blieb die M+E-Konjunktur im Tal. Auftragseingänge und Produktion gaben im Januar und Februar wieder nach. Der Jobverlust hält ungebremst an: Allein im Februar gingen über 10.000 Arbeitsplätze verloren. Mit dem Irankrieg haben sich insbesondere die Energiepreise explosionsartig verteuert, was die Standortnachteile zusätzlich verschärft. Ohne schnelle Reformen droht sich die Deindustrialisierung weiter zu intensivieren.
Grafik der Woche
M+E-Auftragsampel überwiegend wieder rot: Im Februar lagen die Neuaufträge in 57 Prozent der M+E-Industriezweige unter dem Vorjahr. Bei einem Prozent gab es eine Stagnation. Nur bei einer Minderheit von 42 Prozent lagen die Auftragseingänge im Vorjahresvergleich im Plus. Zwar hatte sich die Situation vor Eskalation des Irankrieges insgesamt differenziert, der Nachfragestabilisierung fehlte aber weiterhin die nötige Breite. Jedes 3. M+E-Unternehmen war mit seinem Auftragsbestand unzufrieden und meldete Auftragsmangel als Produktionshindernis.
Konjunktur-Kennzahlen (letzte verfügbare Monatswerte)
Branchenportrait
Die Metall- und Elektro-Industrie ist die industrielle Schlüsselbranche unseres Landes, mit über 25.000 Unternehmen und rund 3,9 Millionen Beschäftigten. Und so unterschiedlich wie die Produkte sind auch die Betriebe. Wir sind das Herz der Wirtschaft.
Strukturberichte
Die aktuelle Standortkrise setzt den Wohlstandstreiber M+E-Industrie erheblich unter Druck. Das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist seit 2019 praktisch nicht gewachsen. Damit befindet sich Deutschland in der längsten Wachstumsschwäche in der Geschichte der Bundesrepublik.
Der Strukturbericht für die Metall- und Elektro-Industrie in Deutschland zeigt in jährlicher Abfolge Strukturen und Zusammenhänge für Deutschlands wichtigsten Industriezweig auf.
Strukturwandel in der M+E-Industrie
Was ist Strukturwandel und was unterscheidet ihn von einer Transformation? Diese Studie soll das Phänomen „Strukturwandel“ konzeptionell erfassen, Treiber identifizieren und seine Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der deutschen Metall- und Elektro-Industrie herausarbeiten.